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Liebe Leserinnen und Leser,

der letzte Rundbrief hat zig Positives (und ein negatives) Feedback ergeben. Vielen Dank hierfür. Es hat mir gezeigt, wie sehr die Themen bisher verschwiegen wurden, obwohl wir irgendwie alle damit behaftet sind.
Ich sehe es jeden Tag bei meiner Arbeit, beim Lösen von Angstmustern meiner Kunden. Vehement dabei sind die kollektiven Ängste, die regional sehr unterschiedlich sind.

Ich erlaube mir hier heute wieder über ein Tabuthema zu schreiben:

Wissen Sie, innerhalb meiner Arbeit wurde mir immer mehr bewusst, dass wir tatsächlich über Ängste ‚geführt‘ werden. Weit verbreitet in Deutschland ist die Existenzangst (im materiellen Sinne). Die meisten Betroffenen versuchen sie durch Fleiß und Arbeit zu kompensieren. Zu denken gab mir dann die Tatsache, dass Menschen aus der ehemaligen DDR unter anderen Ängsten leiden. Die fehlende innere Sicherheit, also permanente Unsicherheit ergibt eine gewisse Angst dem Leben gegenüber. Im Grunde eine andere Form der Existenzangst. Sehr schnell wird klar woher sie kommt: Staatssicherheit hat nicht wirklich Sicherheit gegeben, vielmehr unsicher gemacht. Niemand konnte  anderen trauen. Das Vertrauen ins Leben wurde zerstört.
In beiden Fällen ist die Auswirkung eine Art Überlebenskampf. Denn bei Ängsten handelt es sich um emotionale Muster, die uns unbewusst im Leben lenken.
Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte niemanden negativ machen. Ich möchte vielmehr jeden ermuntern sich auf niemanden zu verlassen, sondern in die Unabhängigkeit zu gehen. Packen Sie Ihr Leben und Ihre Entwicklung selbst an. Der Glaube, dass ein Kollektiv oder eine Regierung schon für uns sorgen wird ist ein Irrtum.  Jeder Einzelne ist für sein Leben verantwortlich. Die Arbeit an sich selbst kann uns niemand abnehmen.
Als so viel Geld mit Hilfe der Abwrackprämie in die Wirtschaft gepumpt wurde fragte ich mich warum an anderen Stellen angeblich kein Geld vorhanden ist. Zum Beispiel für das Pflegepersonal bei Kranken und alten Menschen. Für die Schulen und Lehrkräfte. Für Bedürftige. Es ist also nicht eine Frage des Geldes, vielmehr eine Frage der Priorisierung. Die Wirtschaft steht dabei an erster Stelle, der Mensch, also das Einzelschicksal interessiert nicht.
Echte Menschlichkeit gibt es nicht. Es wird ein Aufsehen erzeugt wegen der Schweinegrippe, aber für mehrere tausend Selbstmörder jedes Jahr, die durch Existenzängste und Burnout völlig verheizt ihr Leben aufgeben, dafür ist kein Geld da. Unsere Kinder, die mit diesem System nicht klar kommen werden mit Psychopharmaka vollgestopft, anstatt das System lebenswert zu machen. Nur Profit und Macht zählt.
Ich habe mir viel Gedanken über eine mögliche Lösung gemacht. Und die ist: Jeder Einzelne muss an sich arbeiten, muss seine Ängste und Abhängigkeiten lösen, denn wir alle sind das Kollektiv. Der Mauerfall vor zwanzig Jahren hat gezeigt, was die Absicht eines Kollektivs bewirken kann. Es geht nicht darum auf die anderen zu zeigen, es geht darum an sich zu arbeiten.

Wer die Welt verändern will, muss sich verändern. (Rene Egli).


Hier speziell für Sie die um die für das neue Jahr erweiterten Termine:

29.11. Tagesseminar in Stuttgart (direkt buchen)
02.12. Tagesseminar in München (direkt buchen)
16.12. Tagesseminar in Essen (direkt buchen)
18.12. Tagesseminar in Frankfurt/Main (direkt buchen)
20.12. Tagesseminar in Hamburg (direkt buchen)


06.01.10 Tagesseminar in Stuttgart (direkt buchen)
31.01.10 Tagesseminar in Berlin (direkt buchen)


28.-29.01.10 2-Tagesseminar im Harz

12.-14.01.10 Trainerausbildung Modul I
21.-22.01.10 Trainerausbildung Modul II



Eine schöne restliche Woche wünscht Ihnen

Ihr Mentaltrainer
Ralf Bihlmaier

Mental- und Persönlichkeitstraining
Ralf Bihlmaier
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